Herbstzeit – Heidezeit

verschiedene Heidepflanzen

Endlich ist es wieder soweit – die Pflanzzeit für Heide hat begonnen!!!

Daher haben wir für Sie jetzt wieder eine große Auswahl an Heidepflanzen im Angebot.

Die Farbpalette reicht weit von weiß über verschiedene rosa Töne bis hin zu zahlreichen rot, -purpur- und violettfarbenen Varianten. Auch das Laub vieler (neuerer) Sorten, meist in gelb-oder Grüntönen läd zu herbstlichen Farbspielen ein.

Nutzt man die ganze Sortenvielfalt der Heidepflanzen, kann man sogar fast das ganze Jahr über die Farbpalette im Garten bereichern.

Im Sommer und Herbst sind vor allem die Calluna-Arten von Bedeutung, im Winter und Frühjahr eher die verschiedenen Erica-Arten.

 

Herbstheide:

Die Herbstheide (botanisch: Calluna vulgaris) ist derzeit die beliebteste Heideart. Diese Heide, auch Besenheide genannt, kommt ursprünglich aus Gebieten mit nährstoffarmen Böden, z.B. die Lüneburger Heide. Der Name Besenheide enstand schon vor langer Zeit, denn früher wurde das Heidekraut zum Besenbinden benutzt.

In den letzten Jahren ist eine Sortengruppe der Herbstheide immer mehr ins Rampenlicht gerückt – die sogenannten KNOSPENBLÜHER. Ihr entscheidender Vorteil liegt darin, dass sich die Blütenknospen nicht öffnen und somit eine extrem lange Blütezeit von August bis weit in den Winter hinein möglich ist. Sie sind sehr genügsam und widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse im Herbst.

 

Der optimale Standort für Heide:

Wie alle Moorbeetpflanzen liebt die Heide leicht saure Böden und verträgt nur wenig Kalk und keine Staunässe. Daher sollten beim Einpflanzen in den Boden Torf und Sand beigemischt werden.

Der Standort sollte möglichst sonnig sein, Halbschatten ist jedoch auch ausreichend.

Bei allen Heidepflanzen empfehlen wir, vor dem Pflanzen den oft verfilzten Wurzelballen aufzureißen, da die Pflanzen so besser anwachsen können.

Die meisten Heidepflanzen sind winterhart, nur einige wenige Arten wie die englische Heide (Erica darleyensis) sollten ggf. gegen starke Fröste und trockenen Ostwind geschützt werden. Nur die Erica gracilis, die Glockenheide zu Allerheiligen ist nicht winterhart, d.h. sie verträgt nur leichten Frost und überdauert den Winter nicht. Ein weitverbreiteter Trugschluss ist die Annahme, dass winterharte Heide auch im Winter blüht. Die Calluna-Arten blühen ja im Spätsommer und Herbst, sind aber winterhart wie die Erica carnea, das heißt sie sind mehrjährig und erfrieren nicht im Winter.

Will man den Zauber bunter Heidelandschaften Zuhause im eigenen Garten einfangen, sollte man großzügig pflanzen (ca. 8-12 Pflanzen pro qm) und evtl. leichte Hügel und Senken anlegen um ein möglichst naturnahes Flair zu erschaffen. Als Begleitpflanzen in einem solchen Heidegarten findet man verschiedene Wacholderarten, Kiefern, Ginster, etc. Aber auch winterharte Stauden wie Glockenblumen, Thymian, Heidenelken und Veronika-Arten passen gut dazu. Nicht zu vergessen sind die zahlreichen filigranen Gräser, die zur Zeit in voller Pracht stehen. Und auch Blumenzwiebeln wie z.B. Darwin-Tulpen, Dichternarzissen, Krokusse etc. bereichern den Heidegarten und können jetzt gepflanzt werden.

Natürlich können Heidepflanzen auch für Kästen, Kübel und andere Gefäße verwendet werden.Gerade jetzt im Herbst, wenn die Sommerpflanzen abgeblüht sind bringt eine Neubepflanzung mit Heide neue leuchtende Farben und eine lange, haltbare Herbst- und Winterdekoration.

Auch zur Grabgestaltung ist die Heide eine ideale Pflanze. Mit sehr wenig Pflegeaufwand bietet sie viele Monate einen wundervollen Anblick.

Unser Heide Tipp:

Nach der Blüte sollten die Heidepflanzen zurückgeschnitten werden. So wachsen sie buschiger und blühen in der nächsten Saison umso besser. Calluna-Arten werden im Frühjahr (März bis April) zurückgeschnitten, die winter-und frühjahrsblühenden Erica-Arten etwas später.